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Nike Magista Obra 2 vs. Adidas Ace 16.1 Primeknit

Messi gegen Ronaldo, Luke Skywalker gegen Darth Vader, Barca gegen Real, Batman gegen Joker, Bayern gegen Dortmund – Es gibt einfach diese gewissen Rivalitäten, die das Leben interessanter machen.

Ohne Zweifel gehört da auch das mittlerweile fest etablierte Duell Nike gegen Adidas dazu. Die zwei Ausrüster-Giganten kämpfen in der Welt des Sports um wirklich jeden Zentimeter und schenken sich in ihren Duellen nichts.

Wie kaum sonst wo bekommt man diese Rivalität in der Welt der Fußballschuhe zu spüren. Beide Marken schicken regelmäßig neue Modelle, bis unter die Zähne bewaffnet mit Innovationen, High-End Features und kreativen Designs, ins Rennen, die im Kampf um die Position des Marktführers Boden gutmachen sollen.

In dem speziellen Bereich der Fußballschuhe mit Sockenkragen gibt es hier zwei Modelle, die in diesem Jahr in besonderer Weise miteinander konkurriert haben: den Nike Magista Obra 2 und den Adidas Ace 16.1 Primeknit.

In diesem Artikel wollen wir den direkten Vergleich beider Modelle wagen und dir zeigen, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Schuhe sind.

Also Arena frei für unsere beiden Streithähne:

 

Nike Magista Obra 2

Quelle: Nike

Quelle: Nike

Beginnen wir mit einem der führenden Modelle aus der Fußballschuh-Schmiede von Nike.

Der erste Obra ist 2014 als Zugpferd der Nike Magista-Serie auf den Markt gekommen. Mit diesem Schuh hat Nike jedoch nicht nur geplant, ein neues Modell ins Rennen zu schicken, sondern den Markt mit einer bahnbrechenden Innovation regelrecht zu erschüttern: mit dem allerersten Schuh mit Sockenkragen-Design. Und damit hat Nike wirklich eine ganz neue Sparte von Fußballschuhen kreiert, die immer beliebter wird.

Natürlich hat auch das aktuelle Obra-Modell die charakteristische Dynamic Fit-Socken. Dabei handelt es sich um einen Textil-Stoff, der mittels Innenschuh in den Obra integriert ist und sozusagen eine Verlängerung des Schuhs bis zum Knöchel bildet.

Der Sockenabschluss erfüllt dabei verschiedene Funktionen: Zum einen stabilisiert er deinen Fuß, insbesondere im empfindlichen Bereich des Sprunggelenks. Zum anderen revolutioniert er die Passform des Schuhs.

Und mit welchen anderen Features kann der Nike Magista Obra 2 noch punkten?

Das Obermaterial des Obra 2 besteht aus Flyknit und damit dem Besten, was Nike momentan zu bieten hat. Dieses dünne Synthetik-Gewebe gibt dir eine ausgewogene Mischung aus Flexibilität und Strapazierfähigkeit.

Zwecks Gewichtsreduzierung ist die Wandstärke des Obermaterials natürlich sehr gering gehalten. An den Stellen, die allerdings oftmals auf den Ball treffen, hat Nike das Material etwas dicker designt und mit einer 3D-Textur ausgerüstet.

Dieses Oberflächenprofil vermittelt dir ein wirklich hervorragendes Gefühl für den Ball. Du bekommst einen ausgezeichneten Touch und ein optimiertes Schussverhalten, da die Traktionsfähigkeit des Obermaterials erhöht ist.

Dieser letzte Punkt wird zusätzlich durch die Nikeskin begünstigt, eine hauchdünne Zusatzschicht, die die Griffigkeit des Materials nochmals erhöht – und das auch unter schlechten Wetterbedingungen.

Ein weiteres cleveres Feature sind die sogenannten Flywire-Fasern. So heißen die dünnen Streben, die sich quer durch das Obermaterial ziehen und die Passform des Schuhs verbessern.

Wenn man den Obra 2 trägt, wird man schnell merken, wie eng die Passform ist, was zusätzlich durch eine schmale Ferse erreicht wird. In diesen Schuhen sitzt der Fuß also wirklich bombenfest. Da wird hin und her Rutschen unmöglich.

Allerdings entsteht dadurch für den ein oder anderen vielleicht auch ein kleines Problem. Wer eher zu den Breitfüßlern gehört, wird sich im Obra wohl nicht so wirklich wohlfühlen. Der Schuh funktioniert also eher für Leute mit mittelbreiten bis schmalen Füßen.

Was die Sohle angeht, kann der Obra 2 auch noch mit einem kleinen Detail punkten. Im Mittelfußbereich befinden sich 4 mondförmige Nocken, die genau in Kreisform zueinander angeordnet sind. Was auch ganz nett aussieht, ist allerdings weitaus mehr, als nur ein optisches Feature: Durch diesen Drehbereich findet man guten Halt im Boden und kann gleichzeitig schnelle Richtungswechsel realisieren.

Und wie sieht es in puncto Gewicht aus? Der Schuh bringt gerade mal 210g auf die Waage – ein Wert, bei dem man wirklich nicht meckern kann!

Wie sieht es preislich aus? Bei dem Magista Obra 2 ist man gut und gerne mal 300€ los. Wenn man sich für die Anti-Clog-Version entscheidet, geht es sogar nochmal um 50€ rauf. Leider ist auch das ein Spitzenwert, nur eben zum Leidwesen des Käufers.

Nike Magista Obra 2 FG – Heritage Pack

185,00 €

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Adidas Ace 16.1 Primeknit

Quelle: Adidas

Quelle: Adidas

Wie sieht es nun mit dem Adidas Ace 16.1 Primeknit aus? Kann er es mit dem Obra aufnehmen?

Auch die Ace-Serie von Adidas steht wie kaum eine andere für Innovation. Das Premium-Modell, der ACE 16+ PURECONTROL kommt komplett ohne Schnürsenkel aus.

Der Adidas Ace 16.1 Primeknit hat zwar Schnürsenkel, ansonsten unterscheidet er sich aber nicht vom Zugpferd der Ace-Serie.

Das Obermaterial dieses Modell lässt sich schon am Namen erkennen. Es handelt sich um Primeknit, ebenfalls ein gewebter Synthetik-Stoff, der weitaus geschmeidiger ist als herkömmliche Synthetik-Materialien und dir ein unvergleichliches Ballgefühl vermittelt. Da sind beide Schuhe also ziemlich gleichauf.

In dem Schnitt des Schuhs unterscheidet sich der Ace allerdings schon vom Obra. Die Primecut-Form ist hinten am Knöchel deutlich breiter. Beim Tragen spielt dieser Unterschied allerdings keine Rolle. Der Schuh sitzt super am Fuß, vielleicht sogar noch ein bisschen fester, als der PURECONTROL, was natürlich an den Schnürsenkeln liegt.

Doch auch beim Ace gilt: Wer sehr breite Füße hat, wird sich in diesen Schuhen eher nicht so wohl fühlen.

Ein tolles Feature des Schuhs ist die Non-Stop-Grip-Struktur. Diese Technologie sorgt dafür, dass der Schuh unter allen Wetterbedingungen eine ähnlich gute Traktionsfähigkeit hat. Damit hat Adidas ein Pendant zur Nikeskin des Obra an Bord.

Die Sohle des Schuhs weist eine Adidas-typische Stollenanordnung auf, wie wir sie auch vom Adizero F50 kennen: 4 runde Nocken hinten, 7 vorne und im Mittelfußbereich eine Wölbung, die stabilisierende Wirkung hat.

Was das Gewicht angeht, liegt der Schuh mit knapp 231g etwas hinter dem Obra. Aber dabei sollte man sich vor Augen halten, dass wir hier von einem Unterschied von 20g reden, was sich im Spiel nicht wirklich bemerkbar macht.

Wie sieht es aber preislich aus? Da liegt der Ace 16.1 Primeknit bei etwa 250€ und hat damit knapp die Nase vorn. Allerdings sollte man bei diesem Vergleich auch daran denken, dass dieser Ace nicht das absolute Top-Modell (ACE 16+ PURECONTROL) der Serie ist.

Adidas Ace 16.1 Primeknit FG – Stellar Pack

ab 63,21 €

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Fazit

Mit dem Vergleich zwischen Nike Magista Obra 2 und Adidas Ace 16.1 Primeknit haben wir uns wirklich eine harte Nummer eingebrockt. Es ist ein bisschen so, wie wenn man Ferrari mit Lamborghini vergleichen soll.

Beide Schuhe gehören zu den besten Modellen überhaupt. Geniales Obermaterial, makellose Verarbeitung, beste Features! Da kann man kaum einen klaren Gewinner herausstellen.

Letztlich kommt es hier wahrscheinlich auch einfach darauf an, welcher Marke man persönlich eher zugetan ist. Denn beide Schuhe schneiden wirklich unglaublich gut ab!

Die Entscheidung Obra oder Ace können wir dir also am Ende doch nicht ganz abnehmen. Für beide Modelle hast du aber auf jeden Fall unseren Segen!